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Gegen Ende des 15.Jh entstanden vermutlich die frühesten Teile des bestehenden Gotteshauses (ehemaliger Chor und Sattelturm).
1955 erfuhr die Kirche einschneidende bauliche Veränderungen durch Prof. Georg W. Buchner. Das alte Kirchlein wurde zum querschiffartigen Altarraum umgebaut. Im Süden kam eine Rundapsis hinzu, die durch sieben symbolträchtige Farbfenster erhellt wird. Im Norden entstand das tiefer gelegene Langhaus, welches durch eine Holzbalkentonne überspannt wird. Bereits Mitte des vorigen Jahrhunderts wurden die Barockaltäre von 1782 entfernt. An die Spätgotik erinnert nur noch die reliefartige thronende Muttergottes. Als Beispiel für die moderne Ausstattung des Gotteshauses dient der Kreuzweg in Betonguss der Gräfelfinger Künstlerin Irmgard Diepolder. 1998 wurde die vom Lochhamer Orgelbauer Christoph Kaps ausgeführte Orgel eingeweiht.
Als nach dem Krieg die Seelsorgegemeinde enorm wuchs (Gräfelfing hatte 1949 bereits 9565 Einwohner gegenüber 5488 im Jahre 1939), wurde in dem von der Pfarrkirche St. Stefan weit abgelegenen Neulochham 1947 eine neue Kirche errichtet, 1948 zur eigenen Kuratie gemacht und 1955 zur eigenen selbständigen Pfarrei St. Johannes Evangelist erhoben.
Politisch gehört Lochham seit 1887 zu Gräfelfing.
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